Don’t hassel the Hoff!
Filed under: allgemein — jan @ 1:52 pm on February 9, 2009 | No Comments |
Frankfurt am Main
Filed under: Hasstiraden, Stadtleben — jan @ 8:00 pm on January 18, 2009 | 1 Comment |
Eins vorneweg: Ich hoffe, dass ich im Laufe dieses Eintrags nicht allzu unsachlich werde. Will ja auch keinem Unrecht tun oder so.
Ich war seit Ende Oktober in Frankfurt - was ein duales Studium halt so mitbringt. Auch okay soweit. Privater Turbulenzen sei dank sah ich mich aber damit konfrontiert, verstärkt für Eigenunterhaltung zu sorgen - eigentlich nicht gerade eine meiner Schwächen, das konnte ich immer gut. Problematisch wirds dann, wenn die zu diesem Zweck befragten Einheimischen bereits dem sogenannten “Kiel-Syndrom” unterliegen.
An dieser Stelle sollte ich vielleicht darauf eingehen, was das überhaupt ist. Viele Orte auf der Welt sind schön, das sagen diejenigen, die dort leben, aber auch diejenigen, die sie besuchen. Analog gilt das nicht nur für “schön” sondern auch für “da is was los” etc. Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch Städte, von denen nur die Bewohner krampfhaft penetrant versuchen zu behaupten, da sei was los, da sei es schön. Paradebeispiel und erster Anlass, das festzustellen ist eben Kiel. Fiese Klötze in den 50er/60er Jahren hochgezogen und dann einfach mal so gelassen, passt doch. Klar - ein zwei hübsche Altbauten gibts da, aber Betonlego dominiert - “liegt am Meer”, ein Argument, dass das Nordlicht in mir eigentlich generell akzeptiert, zieht auch nicht. Betonhafen. Soviel also zum Kiel-Syndrom.
Nun, für meine Problemstellung der Ablenkung und Beschäftigung war “schön” erstmal nebensächlich - es ging also um “da is was los”. Hier könnte ich eigentlich schon damit abschließen, dass ich mehrere Wochenende nach Stuttgart gefahren bin, um was zu erleben. Aber ich habe ja nicht einfach aufgegeben, sondern hab mich tapfer in das Nachtleben Frankfurts gestürzt. Viel Zeit hatte ich dazu nicht, also hab ich mich auf die häufigsten Empfehlungen gestützt. After Work im Living, Cocoon Club, Berger Straße.
Living: Okay. Typische After Work Klientel, wie man sie auch aus Berlin oder Hamburg kennt. Aber zack um 1 Uhr das Licht anzumachen zerstört den Metropol-Anspruch mit einem Fingerzeig.
Cocoon: Ohje. Musik gut, DJ war wohl auch irgendwie bekannt, wie mir meine leicht aufgeputschte S-Bahn-Bekanntschaft sagte. Bliebe das Klientelproblem - “wirf die Fuffis in Club” auf Snob. Nönö. “Ist normalerweise nicht so schlimm” meiner weiblichen Begleitung, die das Ganze sonst recht erträglich gemacht hat, zieht dann auch nicht mehr.
Berger Straße - Lederslipper und komische dünne Schals empfangen Stiletto-Makeup-Monster. Nönö (!!!).
Desweiteren ist man da unten im Süden einfach schrecklich wenig locker. Ich hatte mir von einem Kurzbesuch in Berlin vor Weihnachten einen kleinen Notfallvorrat Clubmate mitgebracht, den ich tatsächlich auch über Lübeck nach Frankfurt geschafft habe. Schnell hab ich in der S-Bahn festgestellt, dass damit irgendwas verkehrt ist und es hat einige Tage gedauert, bis ich gemerkt habe, was. Hinter mir murmelte es “früh morgens auf dem Weg zur Arbeit und schon ein Bier in der Hand, die Alkoholiker werden auch immer jünger”. Hallo? Passt farblich vielleicht noch, aber auch nicht mehr. Das entscheidende: In Berlin hätte es auch keine Sau gejuckt, wenn es Bier gewesen wäre - die genrellen Fragezeichen über den Köpfen, wenn ich mit Anzug und großen Kopfhörern im Abteil auftauchte, lass ich hier noch außen vor.
Abschluss: Heute saß in Berlin insgesamt fünf Menschen mit Büchern in der Hand gegenüber. Drei Romane, ein Mal “Der Baader-Meinhof-Komplex”, ein Mal das Kommunistische Manifest - in Frankfurt saß ich an einem Tag vier Leuten gegenüber, die Bücher über das Burnout-Syndrom lasen.
Frankfurt - ne danke!
Stockelsdorf Action!
Filed under: Uncategorized — jan @ 6:38 pm on | No Comments |
Dank Greta Schloch ein bisschen Heimatgefühle am Sonntag Abend in Berlin - feine Sache. Das stürmt, sach ich ma.
u looking at me?
Filed under: fun — jan @ 10:10 pm on September 7, 2006 | 2 Comments |
großstadt. soso.
Filed under: allgemein — jan @ 11:44 pm on September 6, 2006 | No Comments |
irgendwie hatte ich gerade das erste mal so richtiges großstadtfeeling. das lag nicht daran, dass mir nicht bewusst gewesen wäre, dass berlin eine große stadt ist, sondern eher, dass mir gerade so richtig bewusst wurde, dass ich in berlin wohne. in der zeit, die ich mitm fahrrad bisher nach bad schwartau brauchte, war ich unter den linden und fuhr aufs brandenburger tor zu, geographisch keine überraschung, psychologisch überraschender als n rochenstachel im herz.

kaputte ipods sind schlechte ipods!
Filed under: technikkrams — jan @ 6:15 pm on September 5, 2006 | No Comments |
dass elektonische geräte beizeiten kaputt gehen, ist wohl unumgänglich. aber warum sie das konsequent nen monat nach ablauf der garantie tun, wenn man vergessen hat noch fix applecare abzuschließen, erschließt sich mir nicht so ganz.
nun gut, wird wohl dienstag, wenn der ominöse appleevent vorbei ist, ein neuer ins haus kommen müssen.
an dieser stelle ein gruß an carsten!